Uraufführung: 14.April 2015 im WUK Wien

Ein Fisch, ein Schiff. Aus Papier. Zerknüllen, Zerreißen, Lochen und Lachen. 

Wie oft kann man einen Blatt Papier falten? Welche Tiere kannst du dabei entdecken? Wie weit fliegt der schnellste Papierflieger? Und wie viele Farben sehen wir auf einem leeren Blatt?


Das Hantieren mit Papier, ist im Alltag oft mit mühseliger Arbeit und Bürokratie verbunden. Doch bei genauerem Hinsehen liegt im Umgang mit diesem Material die Möglichkeit eine eigene Welt zu entdecken. Wie in der japanischen Faltkunst Origami bietet ein unbeschriebenes Blatt Platz für eigene Wünsche und Gedanken und unendliche Geschichten. So kann man sich einen Verkleidung falten oder - fühlt man sich mal alleine - ein Haustier aus Papier. Und wenn wir mit Papierbooten in See gestochen sind oder auf Papierfliegern einmal die Welt umrundet haben, dann können wir unsere Eindrücke ganz klein zusammenfalten und in unsere Hosentaschen stecken.
Die Performance AHOi KOi ist eine kleine Reise. Sie lässt jeden und jeder seine eigenen Geschichten auf leere Blätter projizieren. Durch die offene Form und dem Umgang mit den Materialen lässt AHOi KOi genügend Raum für die Assoziationen des Publikums und lädt es zugleich zum eigenen Tun und Entdecken ein.
Das Stück basiert auf der Kunst das Faltens und in Kombination mit Musik und anderen Aktionen rund ums Papier entsteht ein Teppich aus Klängen, Geräuschen und Handlungen in deren Mittelpunkt die Nachvollziehbarkeit für das junge Publikum steht. Es geht nicht darum in jeder Handlung einen Sinn zu finden, sondern um die Lust am Experimentieren und Ausprobieren, die im Alltag fest verankert ist.

Konzept / Regie: Sarah Gaderer, Laura-Lee Röckendorfer
Spiel: Sarah Gaderer, Laura-Lee Röckendorfer
Bühne / Kostüme: Theresa Prammer

AHOi KOi

a performance for the smallest ones

Screwing, ripping, clipping, laughing.

How many times can you fold a piece of paper? How far does the fastest paper plane fly? And how many colours do we see on a blank piece of paper?
Dealing with paper is often connected with stressful office work and bureaucracy. But if we look closer, we can see that we can build our own world out of this material. Like in the japanese paper art origami a blank piece of paper gives space for individual desires, thoughts and never-ending stories. So you can fold your own clothes for carnival - when you feel alone, you can fold yourself a pet. And when we set sail with our paper boat or round the world with our paper plane, we can fold all our experiences so small that we can put them in our pocket and take them everywhere we go.
The performance AHOI KOI opens spaces for individual stories on a blank sheet of paper. Through the open form and the handling of the material the audience gets the possibility for their own associations. At the same time it stimulates them to explore on their own, during the show, and especially after the show, when they have the possibility to enter the stage. In addition it is always the aim to give the audience something that leaves traces and they can take at home. Not in their pocket, but in their imagination.

The base of the performance is the japanese paper art origami in combination with music and sounds. The two performers explore the possibilities of the material in a playful and clownish way.