SCHROTT

PERFORMATIVE INSTALLATION

ab 1,5+ | 35min + offener Raum

Drei Freunde am Schrottplatz – umgeben von rostigem zwecklosem Zeug. Wie die zurückgelassenen Schrottteile sind die Drei einfach da: Ohne Agenda oder Absicht – zwischen Langeweile und lustvollem Müßiggang. Je länger sie in dieser scheinbar sinnlosen Situation verweilen, desto aufmerksamer werden sie für die Dinge, die sich an diesem Ort versammelt haben:

 Ist diese Dose tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen? Hat das Rad da hinten wirklich ausgedient? Könnte dieser Deckel dem Stahlseil hier zu neuem Leben verhelfen? Wie klingt die Kiste da drüben? Schaut mich dieses Stück Schrott gerade an?

SCHROTT ist eine performative Installation, eine spielerische Spurensuche, eine Materialerkundung, ein Objekttheater und ein Klanglaboratorium für alle ab 1,5 Jahren. Das junge Publikum tritt in einen Raum voller Möglichkeiten ein, kann beobachten und staunen. Es darf die Geschichten der zu Figuren mutierenden Schrottteile mitentdecken, mitschreiben. Der poetisierte Raum lädt zur zweckentfremdenden Wahrnehmung der Dinge ein, die wir mit dem Älterwerden zu verlernen scheinen.

theater.nuu nimmt sein Publikum mit auf eine musikalisch-sinnliche Entdeckungsreise, auf der Alltägliches im individuellen Erleben besonders wird. Der unvoreingenommene Blick auf die Möglichkeiten scheinbar nutzlos gewordener Objekte führt die drei Performer_innen im Dialog mit ihren Besucher_innen in eine utopische Welt. Aber wollen die drei Freunde für immer am Schrottplatz bleiben?

Spiel SARAH GADERER,MANUEL RIEGLER, LAURA-LEE RÖCKENDORFER
Stückentwicklung
 / Regie SARAH GADERER, LAURA-LEE RÖCKENDORFER
Kostüme / Ausstattung
 THERESA PRAMMER
Installation / Bau
 SEVERIN GOMBOCZ, THOMAS GÜNZEL
Musik
 MATTHÄUS BÄR, MANUEL RIEGLER
Texte
 MATTHÄUS BÄR, STEFAN WIPPLINGER
Dramaturgie
 MARKUS ZETT
Video
 LAURA ETTEL
Presse 
BIRGIT SCHACHNER
Grafik 
LOTHAR BAUMGARTNER

Danke an das WUK 
Besonders an die Produktgestaltung & Eva Eisenbacher, an die Kinderkultur: Saskia Schlichtig und Judith Zenta, an Martin Lorenz und an die Fahrradwerkstatt für die tausend wertvollen Tipps und die Unterstützung!

Unterstützt durch die Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7 | BMKÖS | WUK Wien